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FAQ (frequently asked questions) - was sie schon immer wissen wollten!



FRAGE:

Entwurmung der Hunde? Wann? Wie oft?

ANTWORT:

Also grundsätzlich sollten Hunde 2x, besser noch 3x pro Jahr entwurmt werden. Schon wegen der Hygienie im Haus! Sonnst wimmelt es (auch) in der Wohnung von Wurmeiern. Sie werden mit dem Kot ausgeschieden, kleben im Fell, auf den Schlafplätzen, in den Teppichen, in Decken, an Kleidung! Auch an Stellen, wo man sich das gar nicht vorstellen will!

Deshalb: Lassen Sie sich nicht von Hunden im Gesicht abschlecken! Es ist an den Händen schon schlimm genug!

Alle Bandwürmer sind Endoparasiten und an diese Lebensweise sehr gut angepasst. Sowohl die Larve als auch die geschlechtsreifen Würmer ernähren sich dabei im Wirt ohne einen eigenen Darm.

Die Larven bilden im Regelfall Cysten, also Dauerstadien im Gewebe eines Zwischenwirts, die nur bei wenigen Arten wie etwa den zu Gattung Echinococcus gehörigen Fuchsbandwürmer (Echinococcus multilocularis) eine Vermehrungsaktivität in Form einer asexuellen Vermehrung durchmachen. Im Normalfall bleiben die Cysten inaktiv, bis die Gewebe durch Fraß in den Darm des Endwirts gelangen, in dem sich die Larven zu den adulten Würmern umbilden. Sie können daher von Entwurmungsmittel nicht erreich werden.

Die ausgewachsenen Würmer haften sich im Normalfall durch Saugnäpfe oder einen Hakenkranz im Darm des Endwirts fest und nehmen hier die bereits durch die Verdauungsenzyme des Wirts freigesetzten Nährstoffe direkt durch die Haut auf. Als Schutz gegen die Enzyme dient dabei die Neodermis, die den pH-Wert um das Tier verändert und damit die Enzymaktivität hemmt.
Quelle: Wikipedia -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bandw%C3%BCrmer <-


Die Larven der Spulwürmer borhen sich durch die Darmwand und wandern in die Unterhaut und die Milchdrüsen. Dort lagern sie sich ab und warten, bis die Hündin trächtig wird. Durch die Hormonumstellung bei der trächtigen Hündin werden die Larven reaktiviert und können ab dem 40. Tag der Schwangerschaft über die Plazenta in die noch ungeborenen Welpen einwandern, oder während der Laktation über die Muttermilch in die säugenden Welpen. Diese gelangen somit in den Darm, können sich aber auch in der Lunge und in der Leber einlagern. Dort entwickeln sich Würmer, um wieder Eier zu legen. Daraus entstehen dann Larven, die durch die Darmwand in Blutkreislauf und Muskulatur gelangen. Sind die Larven in der Lunge, werden sie hochgehustet und dabei verschluckt und landen wieder im Darm. Damit schließt sich dieser teuflische Kreis. Das "Spiel" dauert ca 30 Tage.

Die ruhenden und wandernden Larven konnten bisher von keinem Medikament abgetötet werden, so dass jeder junge Hund mit Spulwürmern infiziert und somit seinerseits zum Träger von Larven in der Unterhaut wurde. Neuere Untersuchungen mit dem Wirkstoff „Fenbendazol“ haben gezeigt, dass man diese Larven doch bekämpfen kann. Dazu muss das Präparat vom 40. Tag der Trächtigkeit bis zur Geburt täglich zugefüttert werden. Danach sind sowohl die Welpen als auch die Mutter vollständig wurmfrei. Vorausgesetzt, dass sich die Mutter nicht ansteckt, werden auch die folgenden Würfe ohne Würmer geboren.

Fast alle Welpen, gelegentlich auch ältere Hunde, sind mit Spulwürmern infiziert. Wurmeier gehen mit dem Hundekot ab und bleiben im Fell oder im Hundebett hängen. Da gerade Kinder intensiv mit ihren geliebten Vierbeinern spielen, nehmen sie gelegentlich Wurmeier auf. Im Darm entwickeln sie sich zu Larven, die durch den Körper wandern können. Sie werden jedoch in der Regel eingekapselt und bedeuten somit keine Gefahr. Selten können sie aber auf ihrer Wanderung im Auge und im Gehirn beachtlichen Schaden anrichten.
Gefährlicher sind die Bandwürmer und insbesondere der sogenannte Fuchsbandwurm.

Alle Bandwürmer entwickeln sich über einen Zwischenwirt, so dass sie nicht von Hund zu Hund oder von Fuchs zu Hund übertragen werden können. Einige Bandwürmer haben Schlachttiere als Zwischenwirt. Deshalb sollte man keine rohen Schlachtabfälle verfüttern. Für eine häufig auftretende Bandwurmart ist der Floh Zwischenwirt. Bei einem Flohbefall ist deshalb immer an eine Bandwurmbehandlung zu denken. Der Fuchsbandwurm entwickelt sich in der Maus weiter. Nur durch Mäusefressen kann sich ein Hund am Fuchsbandwurm anstecken. Hunde, die regelmäßig Mäuse fangen und fressen, müssen mindestens vierteljährlich gegen Bandwürmer behandelt werden. Ansonsten reicht normalerweise eine jährliche Entwurmung.
Quelle: Tierärztliche Klinik Nürnberg Hafen -> http://www.tieraerztlicheklinik-nuernberg.de/nc/informieren/hunduebersicht/hundezucht-traechtigkeit-geburt/?sword_list%5B%5D=w%FCrmer <-


Ein Wurmbefall hat damit einen erheblichen Einfluß auf die Überlebensrate vor und kurz nach der Geburt.

Bei einer Wurmkur werden nur die im Darm befindlichen Würmer und Eier bekämpft.

Haben Welpen große,dicke Bäuche, können Unmengen von Würmern die Schuld daran tragen.

Daher entwurmt man eine Hündin und auch alle anderen Hunde im Rudel regelmässig, aber besonders vor einer bevorstehenden Trächtigkeit und nochmal gegen Ende der Trächtigkeit.
Die Welpen werden ab der 3. Woche und in der 7. Woche immer im Abstand von einer Woche entwurmt. Somit haben Würmer fast keine Gelegenheit geschlechtsreif zu werden.

Befinden sich Katzen im Haus, müssen diese auch entwurmt werden!



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