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Shiba (+)

Shiba "Prosa vom Urteilskreuz"
Vater Akiro "Whats´up as aras an U´achtarain" HD-A, Augen O.B.
Mutter Saza "O´Sazanka D´Obakasow" HD-A, Augen O.B.

13.10.2000 - 11.02.2012 (+)

11.02.2012 – Nachruf auf Shibi, Shiba, Prosa vom Urteilskreuz

13.10.2000 Saza hat ihren zweiten Wurf und bringt 6 Welpen, deren Vater Akiro ist, zur Welt.
Es ist ein P-Wurf. Wir benennen die Welpen , Percy, Pirot, Poet, Portos, Pearl und Prosa – vom Urteilskreuz heißt die Bande von nun an.

Alle Welpen entwickeln sich prächtig, bis auf – Prosa. Die Kleine schwächelt ein wenig und bleibt im Wachstum zurück. Einige Besuche beim Tierarzt blieben ihr und uns nicht erspart, wir, vor allem SIE, kämpften um ihr Leben, das einige Male am seidenen Faden hing. Viren, oder wie die Viecher heißen wollten ihr zu Leibe rücken. Saza hatte ein totes Tier vom Spaziergang mit nach Hause gebracht und Shiba hat davon gefressen. Und das mit sechs Wochen! Doch nach einiger Zeit hat sie die Krise, dank Dr. Adlassnig, gut überstanden und fängt an sich in unser Leben zu fädeln. War so gar nicht geplant, hatten wir doch zwei, Saza und Akiro, Akitas, die unsere vollste Aufmerksamkeit beanspruchten.
Dann kommt der Zeitpunkt der Vergabe der Welpen. Percy geht nach Berndorf, Pirot nach Seeham, Poet nach Loipersbach, Portos nach Neufeld, Pearl nach Bad Sauerbrunn und Prosa? „Nein, die können wir nicht vermitteln, die ist ja noch so klein, so klein wie – wie ein Shiba Inu.
Shiba, das wär´ doch der richtige Name für sie. „Die bleibt bei uns, wo sie doch so lieb ist!“ Und so war es dann auch alle Welpen waren weg, Shiba, in den letzten Jahren nur noch „Shibi“ gerufen blieb bei uns.

Die anfänglichen „Startschwierigkeiten“ in ihrer Entwicklung waren schnell bewältigt und sie entwickelte sich von nun an prächtig. (Sie hat das sicher mit Absicht gemacht, nur um bei uns zu bleiben) und so hatten wir dann drei von der Bande der Rasse Akita.
2002 warf sie sechs Welpen, Anfang 2005 vier und Ende 2006 zwei Welpen. Im Februar 2008 brachte sie vier Kleine zur Welt. Im Oktober 2008 trickste sie uns aus, ging sie fremd und ließ sich ungewollt, mit dem Ergebnis von zwei Welpen, decken. Da haben wir dann die Notbremse gezogen und sie sterilisieren lassen.

Alle Welpen hat sie prächtig aufgezogen und alle leben noch. Sie war eine hervorragende Mutter und Amme, die sich immer bestens um die Welpen unserer anderen Hündinnen gekümmert hat. Was nicht immer von diesen gutgeheißen wurde.

Shibi war immer eine sehr ruhige und liebe Hündin, die niemals, sagen wir fast nie, Streit mit anderen Hunden suchte, aber Diskussionen auch nie aus dem Wege ging. Mit fünf Jahren ist sie dann ausgezogen, wollte nichts mehr mit uns zu tun haben. Eigentlich wurde sie gekidnappt. Kerstin unsere jüngere Tochter, hat sie bei Nacht und Nebel einfach ins Auto verladen, und weg war sie.

Sie war eine eigentlich untypische Akita Hündin, die nichts von der Arroganz und Rauflustigkeit an den Tag legte, mit allen und jedem freundlich und sehr verlässlich war. Sie war einfach immer da, wenn man sie rief. Stur, das war sie schon ein wenig, halt wie der „Alte“.
Sie ist nur mehr für Zuchtzwecke zu uns zurückgekehrt. ;o)) Sie war bei Kerstin sehr gut aufgehoben. Ihr wird sie am meisten fehlen, war sie doch rund um die Uhr mit ihr unterwegs.

Eddy unser Clown war lange Zeit ihr Wegbegleiter und Freund. Er hat sie so richtig gefordert auf ihre alten Tage, hat sie gequält und belästigt, bis sie ihn dann doch in die Ecke quetschte , dann war er friedlich.

Von ihrer anfänglichen Virengeschichte ist nichts übriggeblieben, auch war sie nie krank, schwächelte in keiner Situation. Letzten Sommer, da hatte sie eine Meinungsverschiedenheit mit einer fremden Hündin im Reitstall in der Steiermark. Zuerst wollte sie nicht raufen, doch dann hat sie sich gewehrt und ist dabei mit dem linken oberen Fangzahn in deren Kette hängengeblieben. Mit dem Ergebnis dass der Zahn waagrecht nach außen gestanden ist. Mit einigem Geschick und etwas Draht wurde dann der Zahn wieder fixiert. Bei der Entfernung der „Zahnspange“ hatte sie dann doch erste Anzeichen vonb Schwäche und bei der Narkose Wirkung gezeigt. Ihre Taubheit in den letzten Monaten hat sie wie ihr Vater Akiro bestens bewältigt, war wahrscheinlich sogar froh darüber, nicht mehr alles hören zu müssen, was so von ihr verlangt wurde.

Doch bis gestern war sie sehr agil und frisch und munter. Hat mit unseren Katzen gespielt und ihren „neuen“ Kurzzeitpartner Tenno – „Zen vom Urteilskreuz“ der für einige Wochen ihr Gast war, heiß geliebt. Am Morgen des Freitags war noch alles in bester Ordnung.

Eine Magendrehung, die leider von einem „Spezialisten“ in Graz nicht erkannt wurde, war dann das unerwartete und viel zu früh eingetretene Ende ihres tollen Lebens.

Shibi wird uns sehr fehlen. Es war ihre freundliche und ruhige Art, ihr souveränes Auftreten, ihre Sicherheit und Gutmütigkeit , die sie zu dem machten was sie war:
Ein ganz toller Wegbegleiter, Freund und Hund.

Wir haben sie neben Akiro, ihrem Vater, begraben. So werden wir immer an sie erinnert.

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Fotos der Kleinen findet ihr unten!

PDF-Datei zum_Tod_von_Shiba_2012.pdf (1.309 KB)

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